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Theresa Glünkin

Theresa Glünkin

ist Projektmanagerin und liebt es sich in der Social Media Landschaft zu bewegen. Neben dem klassischen Projektmanagement mischt sie zudem im Marketing mit. Sie ist daran interessiert zielgruppenrelevante Lösungen zu finden. Dafür zieht sie sich dann auch gerne die sogenannte „Zielgruppenbrille“ auf. Privat läuft sie morgens vor der Arbeit ihre gewohnte Runde an der Dreisam oder tanzt am Wochenende zu „bummbumm“-Beats.



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Theresa Glünkin
Von Theresa Glünkin 15. September 2016
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Betrachtet man die Website eines Unternehmens sind gute Conversions alles. Doch wieso spucken Google Analytics & Co. oft schlechte Werte bei den Besucherzahlen und eine hohe Absprungrate aus und wieso ist die Conversion-Rate von Websites häufig schlechter, als sie sein soll?

Der Grund liegt oft darin, dass die Webseite für das Unternehmen konzipiert wurde und nicht für die Menschen, die die Webseite nutzen. Der Schlüssel zum Erfolg ist das Wissen über die Zielgruppe. Um die Zielgruppe bestmöglich bedienen zu können, muss am Anfang und lange vor der Entwicklung des Konzepts und des Designs angesetzt werden. Denn die Fragen nach „Wer ist meine Zielgruppe eigentlich und wie bewegt sich diese auf meiner Website?“ sind zu spät, wenn die Seite bereits live ist. Deshalb gilt: Kommando zurück und ab an den Anfang.
Ein zielgerichteter Workshop hilft, um die Zielgruppe einzugrenzen. Sinnvoll ist, ein Austausch zwischen verschiedenen Mitarbeitern des Unternehmens, ggf. die zuständige Agentur und wenn möglich auch ein paar Kundenstimmen.

Persona-Analyse

Hier wird eine Vielzahl an potenziellen Kunden auf eine bestimme Zielgruppe runtergebrochen und es werden archetypische Nutzer entwickelt. Diese können aufgrund von Beobachtungen, Analysen, Tests, Umfragen oder vorhandene Informationen entwickelt werden.
Um einer Persona ein „Gesicht“ zu geben wird diese mit Namen, Alter, Beruf, Familienstand, Herkunft, Foto, Tätigkeit, Hintergründe, Privates, Einkommen etc. charakterisiert.

Manchmal fällt es schwer, mit wenigen Personas die gesamte Zielgruppe zu beschreiben. Dann greift die Möglichkeit, diese in zwei Kategorien einzugliedern. Dabei wird zwischen Primary-Personas, also der Hauptzielgruppe und der Secondary-Persona, der Randzielgruppe unterschieden.

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Customer-Journey-Analyse

Bei der Customer-Journey Analyse wird überlegt, wie sich die unterschiedlichen Personas auf der Website verhalten und wie sie die davor identifizierten Bedürfnisse finden. Man spricht hier auch gerne davon „die Kundenbrille“ aufzusetzen. Wichtig ist dabei, sich in die Persona hineinzuversetzen und einen beispielhaften Prozess zu durchlaufen. Die Analyse kann auch während des gesamten Projekts immer wieder angewandt werden, um zu prüfen, ob der Prozess Schwachstellen aufweist und ob es Optimierungsmöglichkeiten gibt.

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Relevante Infos

Nachfolgend sollten relevante Inhalte für alle Personas entwickelt und strukturiert werden. Denn gute Conversion-Rates entstehen auch durch userrelevanten Content. Die bereits gesammelten Informationen über die Personas kommen hier zum Einsatz.

Die gewonnene Sicht auf die Nutzer darf auch während des gesamten Projekts nicht aus den Augen verloren werden. Denn nur so kreieren wir eine Website für unsere User!

Viel Erfolg!

Kommentare
3
  • Pati

    24.10.2016, 10:23 Uhr

    Sehr gut!

  • Beata

    25.10.2016, 16:55 Uhr

    Super interessant und hilfreich!

  • Theresa Glünkin

    Theresa Glünkin

    25.10.2016, 17:07 Uhr

    Lieber Pati und liebe Beata,

    danke für das gute Feedback. Es freut mich, dass euch der Blogbeitrag gefällt!

    Liebe Grüße
    Theresa Glünkin

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