Die sogenannte „Button-Lösung“ im E-Commerce ist beschlossen und schützt Verbraucher vor Abzocken im Internet #nurguteseiten http://www.nurguteseiten.com
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Saskia Schulze-Schwering

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ist dem Ruf ihres Herzens nach München gefolgt. Während ihrer Zeit bei re-lounge machte sie sich als Konzepterin täglich für die Bedürfnisse der Nutzer stark und liebte es Wireframes für brauchbare Websites und Apps zu entwerfen.

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Von Saskia Schulze-Schwering 18. Mai 2012
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Freiburg, 18.05.2012. Vor einem dreiviertel Jahr (August 2011), wurde der Bundesregierung ein Gesetzentwurf zum Schutz der Verbraucher im Internet vorgelegt. Am 10. Mai diesen Jahres wurde das Gesetz nun beschlossen und hat Auswirkungen auf den elektronischen Geschäftsverkehr, z.B. in Online-Shops.

Ab dem 01. August 2012 stehen Online-Händler in der Pflicht unmittelbar vor dem Abschluss einer Bestellung detaillierte Vertragsinformationen klar und deutlich aufzuführen. Dazu gehören die wesentlichen Merkmale einer Ware bzw. einer Dienstleistung, Mindestlaufzeiten und der Gesamtpreis einschließlich aller damit verbundenen Preisbestandteile. Ggf. sind Liefer- und Versandkosten sowie Hinweise auf mögliche weitere Steuern oder Kosten aufzuführen, die in Rechnung gestellt werden.

Findet der Vertragsabschluss über eine Schaltfläche („Button“) statt, muss diese eindeutig und gut lesbar mit „zahlungspflichtig bestellen“ oder einer ähnlich aussagekräftigen Formulierung beschriftet sein. Nur wenn diese Pflichten erfüllt sind kommt ein gültiger Vertrag zustande. Mit Klick auf den Button nimmt der Verbraucher die anfallenden Kosten zur Kenntnis und stimmt zu.

Shop-Betreiber haben nun knapp 2 Monate Zeit ihre Bestellprozesse auf diese gesetzlichen Anforderungen hin zu prüfen und ggf. Änderungen umzusetzen.

Sind Sie von den Neuerungen betroffen? Wir helfen gerne weiter und besprechen mit Ihnen mögliche Maßnahmen.

 

Quellen: heise.deBundesgesetzblatt Teil I, Nr. 21

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