re-lounge
Nur gute Seiten

Lisa Hörig

Lisa Hörig

macht ihr Praxissemester in der Kreation und im Marketing bei re-lounge. Wenn sie nicht in der Digitalagentur ist, findet man sie hinter der Kamera beim Filmen und Fotografieren oder auf Konzerten in der Region.

Alle Artikel von

Lisa Hörig
Von Lisa Hörig 27. April 2018
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
5,002 Stimme(n)
Loading...
Vorbei sind die Zeiten, in denen die Kommunikation für B2B hinter verschlossenen Türen stattfand. Denn auch im B2B-Bereich wird ein starker Social-Media-Auftritt immer wichtiger. Was bei der Nutzung von Social Media im B2B-Bereich zu beachten ist und wie Sie Ihrer Konkurrenz einen Schritt voraus sein können – das erläutern wir hier im Überblick.

Beispiel Großindustrie

Zufriedene Mitarbeiter, der Alltag eines Azubis und große Maschinen: Der Social-Media-Auftritt von zum Beispiel Siemens ist vielfältig. Auf Facebook, Twitter und Instagram gibt das weltweit agierende Unternehmen durch seine Inhalte einen echten Einblick in den Arbeitsalltag.

Beim Inhalt der Postings passt sich Siemens selbstverständlich der Plattform an und postet zum Beispiel auf Instagram bildlastigen Content, auf Twitter Umfragen zu aktuellen Themen oder auch einen Aufruf, sich bei einem Wettbewerb für Entwickler anzumelden.

Der Netzgemeinde gefällt’s: „When you think of innovation, Siemens comes to mind“, kommentiert ein User auf der Facebook-Seite des Unternehmens. Durch ebensolche Kommentare wie von diesem Nutzer baut Siemens eine starke Markenidentität auf und erzeugt ganz nebenbei Reichweite. Und genau diese Strategie können Sie sich zu Nutze machen.

Fans und Likes – Gib‘ mir mehr

Denn das Wichtigste bei Social Media ist die kontinuierliche Präsenz: Das Unternehmensprofil sollte gepflegt sein, die Beiträge aktuell und regelmäßig gepostet und auch die Useranfragen dürfen nicht außer Acht gelassen werden. Liken, sich bedanken oder auch mal kurz kommentieren ist schnell gemacht. Nachrichten sollten regelmäßig überprüft und individuell beantwortet werden. Wer es einfach mag, kann hier zusätzlich auf einen Messenger-Bot als Kundendienst zurückgreifen.

Bereits für wenig Geld beantworten Bots Ihren Usern die meistgestellten Fragen. Die Bots können selbstständig die Kommunikation starten und so die Bedürfnisse des Nutzers herausfinden. Nebenbei erhalten Sie hier Ideen für neuen Content. Zu den meistgefragten Themen lässt sich schnell ein kleiner Beitrag erstellen.

Social Media bedeutet insbesondere Kommunikation statt Monolog. Durch Kommentare, Nachrichten und einer „Beitrag teilen“-Option können die User mit Ihren Beiträgen interagieren. Wer hier Rede und Antwort steht, verbessert das Firmenimage, ermöglicht leichten Zugang und  macht langfristig User zu Kunden.

Wer, was, wann?

Bei den Posts gilt: Der Beitrag muss zum Medium passen. So postet man zum Beispiel auf Instagram visuelle Inhalte, wie Schnappschüsse aus dem Alltag oder die großen Maschinen im Einsatz. Auf Youtube und Vimeo sollten es Videos sein und bei Twitter nur kurze Teasertexte mit Verlinkung zum eigentlichen Artikel. Facebook bietet den größten Spielraum für Ihren Content. Text, Bild, Video und vor allem die Möglichkeit zur Interaktion sind hier gefragt. Auch auf xing und LinkedIn können Unternehmen aktiv werden. Wer dort über die speziellen Fachspezifikationen schreibt, kann schnell Aufmerksamkeit auf sein Unternehmen leiten. Xing lohnt sich hier für den nationalen Markt, LinkedIn ist global gesehen die bessere Wahl.

Auf Snapchat sind Beiträge nur 24 Stunden sichtbar. Dort ist Raum für Spontanität und Experimentierfreudigkeit. Unternehmen können hier viel ausprobieren um herauszufinden, was der Zielgruppe gefällt.

Ein Beitrag ist dann in den sozialen Netzwerken beliebt, wenn er relevant ist. Zeigen Sie Ihren Content auf den verschiedenen Kanälen. Der Text landet auf der Website, der Link dazu auf Twitter, das Video auf Facebook, auf Instagram gibt es ein Bild vor Ort vom Produzenten. Und Snapchat? Dort werden die Zuschauer zum typischen Einsatzszenario mitgenommen.

Social Media ist im Alltag der Menschen fest verankert. So sind 2,2 Milliarden Menschen weltweit auf Social Media unterwegs  – diese Kommunikationsmöglichkeit nur dem B2C-Markt zu überlassen wäre fahrlässig. Wenn ein Unternehmen Menschen erreichen möchte, muss es inzwischen dahin gehen, wo die Leute sind – auf Social Media. Denn sie erinnern sich an Dinge, die unterhalten und die Spaß machen, auch wenn ihnen der Inhalt auf der Couch begegnet ist.

Fazit

Social Media kann sich im B2B-Bereich sehr lohnen. Die Pflege der Kanäle ist mit ein paar Grundregeln zwar sehr simpel, erfordert aber dauerhafte Ressourcen. Besonders der Blick hinter die Kulissen und die Imagepflege werden vereinfacht. Und wir möchten doch alle immer mehr mit Kommunikationsmitteln arbeiten, die Spaß machen: Mit schneller Information, unkomplizierten Zugang und einer einfache Abwicklung.

Natürlich sind wir in den sozialen Netz­werken am Start – wann dürfen wir Sie dort begrüßen?

Kommentar abgeben

*Pflichtfeld